Bei meinen „Viechern“ unterscheide ich zwischen zwei oder vielleicht doch drei Arten.
Das eine sind meine „Wohlfühlviecher“: Das kann alles Mögliche sein, von der Eule über den Frosch bis zum nachgehäkelten Hund. Diese Viecher nimmt man in der Handtasche mit, stellt sie am Arbeitsplatz oder zu Hause an einen Ort, den man gut erreichen kann und greift nach ihnen, wenn man sich gerade ärgert oder einfach so schlechte Laune hat. Das beruhigt ungemein. Bei den Wohlfühlviechern verwende ich für die Augen und manchmal auch für die Nase Swarovski-Kristalle. Wenn es gewünscht wird, kann ich aus so einem Viech auch einen Schlüsselanhänger machen.
Die zweite Kategorie sind meine „Zirbenviecher“. Diese haben eine ganz eigene unverwechselbare Form und sind mit Zirbenspäne gefüllt, daher auch der Name. So sprechen sie gleich drei Sinne an – Sehen, Greifen und Riechen. Um bei dem Natürlichen – Wolle und Zirbe – zu bleiben, verwende ich hier Holzperlen für die Augen. Wenn jemand allerdings ausdrücklich auf Swarovski-Kristalle besteht, drücke ich gerne ein Auge zu. Für die ganz Kleinen unter uns habe ich die „Zirbenquallen“ im Angebot. Damit können die Babies ihren Tast- und Geruchssinn stärken.

Die dritte und letzte Art meiner Viecher sind die „Frühchenkraken“. An und für sich verwerte ich für diese Wollreste, die bei meinen Projekten übrig bleiben. Dann spende ich sie der Frühchenstation im Salzburger Landeskrankenhaus. Die Kraken werden den Frühchen gegeben, damit sie etwas zum Greifen haben.
Auf Märkten habe ich allerdings meist ein bis drei Kraken mit dabei, falls ein quengeliges Baby etwas zur Beruhigung braucht ;).